Zahlen, Daten, Fakten

De La Salle Austria ist Teil eines internationalen Netzwerks und umfasst alle Privatschulen der Schulbrüder in Österreich. Der Ordensgründer Johannes De La Salle eröffnete 1679 die erste seiner christlichen Schulen und gründete 1684 die Kongregation der Brüder der christlichen Schulen. Heute, über 300 Jahre später, gibt es in 79 verschiedenen Ländern der Welt lasallianische Schulen. 4.500 Schulbrüder, 100.000 lasallianische Lehrer*innen, Erzieher*innen und 1.08 Millionen Schüler*innen, welche zur weltweiten lasallianischen Familie gehören und jenen Gedanken in die Welt tragen, der Johannes De La Salle am wichtigsten war:

Die Herzen der Kinder zu rühren.

Johannes Baptist De La Salle

Johannes Baptist De La Salle, der erstaunliche französische Priester, der Pionier unzähliger pädagogischer Innovationen, der Gründer
der Brüder der christlichen Schulen, der Schutzpatron aller Lehrer*innen und Erzieher*innen.

Johannes De La Salle wurde am 30. April 1651 in Reims in eine wohlhabende Familie als ältestes von zehn Kindern geboren. Sein Vater war Richter unter Ludwig XIV, dem Sonnenkönig. Ein Großteil der Bevölkerung des Landes lebte damals in Armut. Nur Adel und Bürgertum hatten Zugang zu einer angemessenen Schulbildung. Johannes De La Salle jedoch nahm sich der Erziehung der Armen an, um jenen Kindern, die sonst keine Möglichkeit hätten, eine Bildung zu ermöglichen. Dieser Gedanke war der Beginn der Kongregation der Brüder der Christlichen Schulen und der De La Salle Schulen.

De La Salle erkannte die Bedeutung einer guten Lehrerbildung und
begann regelmäßig Lehrer, zu sich nach Hause einzuladen. Daraus entstand die erste Schule, die er nicht als ‚Armenschule‘ verstand,
sondern als Schule, die offen für alle Kinder war. Er gründete 1684 eine Lehrergemeinschaft, um den Ärmsten zu dienen und inspirierte
viele andere dazu, es ihm gleich zu tun.

Als Johannes De La Salle im Jahr 1719 starb, war die Kongregation in 20 Gemeinden durch 100 Brüder vertreten.

Heute gibt es auf allen Kontinenten insgesamt über 1000 Schulen und Bildungseinrichtungen der „Schulbrüder“. Seit der ersten Schulgründung 1679
verbreiteten sich die Schulen der Schulbrüder von Frankreich ausgehend in ganz Europa und schließlich der ganzen Welt. Am 15. Mai
1950 wurde Johannes De La Salle von Papst Pius XII zum Schutzpatron aller Lehrer*innen und Erzieher*innen ernannt.

De La Salle Austria im europäischen Netzwerk

  • Der österreichische Sektor ist direkt eingebettet in die Provinz Zentraleuropa, welche aus sieben Ländern besteht (NL, D, CZ, A, HU, RO, SK), wobei der nördlichste Teil in den Niederlanden 1800 km vom südlichsten Teil der Provinz in Rumänien entfernt liegt.
  • Die Provinz Zentraleuropa ist ihrerseits wiederum Teil der Region RELEM (Région Lasallienne Europe Méditerrarnée), zu welcher Länder wie Frankreich, Malta oder Ägypten gehören. Zu dieser Region zählen 472 lasallianische Bildungseinrichtungen, die von über 338.000 jungen Menschen besucht werden.

De La Salle Austria als Teil eines internationalen Bildungsnetzwerks umfasst alle Schulen der Schulbrüder in Österreich. Weitere Informationen über den Orden sowie Vernetzungsmöglichkeiten finden Sie hier

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